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Sonderprüfverfahren

Prüfung von Composites

Die Prüftechnik des STFI wurde 2014 um die Möglichkeiten der Ermittlung mechanischer Kennwerte an Composites erweitert und in die Akkreditierung einbezogen.

Dazu wurde eine Zugprüfmaschine für Kräfte bis 250 kN installiert. Die verbauten Hydraulikklemmen (Körper über Keil) sind speziell für Zugversuche an Composites ausgelegt. Durch die Möglichkeit der Adaption unterschiedlicher Prüfwerkzeuge ist ein Wechsel auf andere Prüfarten wie Druck oder Biegung realisierbar.

Zur Messung von Verformungen kommt ein universell einsetzbarer hochgenauer Ansatz-Längenänderungsaufnehmer zur Anwendung. Wenn gefordert werden Verformungen mittels Dehnungsmessstreifen (DMS) bestimmt. Eine Besonderheit an dieser Maschine stellt die Temperierkammer dar, mit der Zugversuche in einem Temperaturbereich von -70 °C bis +250 °C möglich sind.

Netzprüfstand

akkreditiert nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005-08:

 

  • Bestimmung des Kraft-Dehnungs-Verhaltens großflächiger und/oder konfektionierter, netzartiger Strukturen durch das Aufbringen einer Belastung senkrecht zur Ebene mittels geometrisch verschiedener Prüfkörper bis ca. 24 t
  • grundsätzliche Anwendungsbereiche:
    • Sicherungsnetze
    • Luftfracht-Sicherungsnetze

Filterprüfungen

  • Verschiedene Prüfstände in Abhängigkeit der Verwendung als Tiefenfilter oder abreinigbares Filtermedium
  • Ermittlung der charakteristischen Filterkennwerte :
    • Druckdifferenz im Neuzustand bei unterschiedlichen Anströmgeschwindigkeiten
    • Prüfung nach VDI 3926
    • Prüfung in Anlehnung an DIN EN 779
    • Anfangsfraktionsabscheidegrade
    • Staubspeicherfähigkeit
    • Porengrößenanalyse
  • Einstellung der Prozessgrößen über einen breiten Bereich möglich
  • Variation von Staubkonzentration, Anströmgeschwindigkeit, Abreinigungsdruck, Abreinigungszeit und Anzahl Zyklen für kundenspezifische und normgerechte Prüfabläufe
  • Alterungsverhalten analog VDI 3926 realisierbar
  • Porengrößenanalysegerät zur Ermittelt des „bubble point“, der mittleren und die kleinsten Porengröße im jeweiligen Material und Ermittlung der Porengrößenverteilung quecksilberfrei im Bereich von 15 nm bis 300 µm möglich

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