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Fertigung orientierter strangförmiger Strukturen aus rezyklierten Carbonfasern (rCF)

Neben Flächengebilden können mittels angepasster Textilverfahren kardierte Stapelfasern in gerichtete Band- bzw. Tape-Strukturen überführt werden. Diese flexiblen Strukturen können dank einer angepassten Verfestigung wieder der textilen Kette zugeführt werden. Die wesentlichen Vorteile sind:

 

  • Verarbeitung von 100 % rCF bzw. Mischungen mit thermoplastischen Fasern
  • Produktionsgeschwindigkeiten bis zu 10 m/min
  • Unidirektionale Faserausrichtung
  • Hohe Faserdichte und bessere mechanische Eigenschaften
  • Verfestigung durch Binderauftrag auf der Bandoberfläche
  • Herstellung von zylindrischen Spulen bzw. Scheibenspulen

Sekundär-Rovings aus Carbonfaserabfällen

Bei der rasant zunehmenden Herstellung carbonfaserverstärkter Kunststoffe (CFK) für den textilen Leichtbau entstehen zur Wiederverwertung geeignete Produktionsabfälle. In Ergänzung zur Entwicklung von Vliesstoffen aus recycelten Carbonfasern nach dem Kardierprinzip wurde ein Verfahren entwickelt, das die Stapelfaserbandbildung aus Carbonfasern sowie die Inline-Verfestigung zu einem strangförmigen textilen, axialsymmetrischen, flexibel wickelbaren Halbzeug (Sekundär-Roving) erlaubt.

 

Dieses Verfahren wurde 2016 mit dem AVK Innovation Award in der Kategorie "Forschung/Wissenschaft" ausgezeichnet.

 
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