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Von der Idee zum Transfer

Dr. Sandra Dijk, Geschäftsführerin, Center for Leading Innovation and Cooperation (CLIC), HHL Leipzig Graduate School of Management, Quelle: Jenny Stadthaus
Im futureTEX-Inkubator wurden mittels der Double Diamond-Methode zusammen mit mehreren Industriepartnern mehrwertstiftende Lösungen und Anwendungen entwickelt. Quelle: HHL
Allgemein
18.05.2022
Von: P3N MARKETING GMBH

futureTEX-GESICHTER: Innovationen in der Textilindustrie generieren und validieren

Center for Leading Innovation and Cooperation (CLIC) der HHL Leipzig Graduate School of Management rückt Kundenbedürfnisse in den Fokus des Innovationsprozesses

Das Center for Leading Innovation and Cooperation (CLIC) ist ein angewandtes Forschungszentrum der HHL Leipzig Graduate School of Management und fördert den Transfer von Wissen in alle Teile der Gesellschaft. Als Brücke zwischen Praxis und Forschung bietet der Think Tank und Impulsgeber maßgeschneiderte Innovations- und Digitalisierungsstrategien für Unternehmen an und adressiert Fragestellungen wie beispielsweise die „Gestaltung digitaler und neuer Arbeitswelten“ oder die „Entwicklung innovativer und nutzerzentrierter Geschäftsmodelle“.

Bereits im Basisvorhaben Mass Customization war das Team des CLIC aktiv und wirkte auch im Umsetzungsvorhaben PROFUND mit.

Dr. Sandra Dijk hat Wirtschaftswissenschaften studiert und leitet das Center for Leading Innovation & Cooperation (CLIC) an der Handelshochschule Leipzig (HHL). Gemeinsam mit den CLIC-Innovationsexperten betreute sie seit 2019 den futureTEX-Inkubator und unterstützte die beteiligten Unternehmen auf deren Weg zu neuen Geschäftsmodellen.

Drei Fragen an Dr. Sandra Dijk, Geschäftsführerin, Center for Leading Innovation and Cooperation (CLIC), HHL Leipzig Graduate School of Management

Welche Ziele verfolgten Sie mit Ihrer Arbeit im Projekt futureTEX?

Im Gesamtprojekt futureTEX wurden 189 Teilvorhaben in 34 Vorhaben bearbeitet. Während der Projektlaufzeit hat sich gezeigt, dass der Transfer der vielversprechenden Ergebnisse aus der Forschung in die Praxis dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor ist und unbedingt frühzeitig thematisiert werden sollte.

Hier setzt das Teilvorhaben futureTEX-Inkubator an. Gemeinsam mit den Partnern vom Sächsischen Textilforschungsinstitut e.V. (STFI) und der futureTEX Management GmbH in Chemnitz und dem Innovationsunternehmen HYVE in München verfolgten wir das Ziel, wirtschaftliche Potentiale von ausgesuchten wissenschaftlichen Ergebnissen vorangegangener Teilvorhaben mittels innovativer Ansätze (z. B. Design Thinking) aufzuzeigen.

Zusammen mit mehreren Industriepartnern konnten im Inkubator relevante und mehrwertstiftende Lösungen und Anwendungen entwickelt werden, die mithilfe des Kunden und des Markts validiert wurden.

Letztendlich entstanden so auch nachhaltige Strukturen für das in futureTEX entstandene Know-how, welche über die Projektlaufzeit hinaus Innovationen in der Textilindustrie generieren und validieren. 

Damit bildet der Inkubator quasi eine Brücke, durch welche innovative Forschungsideen zu Produkten oder Dienstleistungen werden und in den Markt gelangen.

Was waren Ihre Aufgaben?

Die Aufgabe des futureTEX-Inkubators war es, ausgewählte technologische Vorhabenergebnisse in wirtschaftlich vielversprechende Anwendungsfälle zu transformieren. Dabei stand vor allem die kontinuierliche Prüfung der Kundenbedürfnisse, Machbarkeit und Marktfähigkeit im Fokus.

Wir arbeiteten dabei nach der Double Diamond-Methode. Das Konzept besteht aus zwei „Diamanten“ mit insgesamt vier Phasen. Die ersten zwei Phasen dienen der Informationsbeschaffung und dem Nutzerverständnis; also dem Fragen, Zuhören und Sortieren. Der zweite Diamant mit seinen zwei Phasen ist der Ideengenerierung und dem Prototypisieren gewidmet.

Insgesamt hatten sieben Vorhaben aus mittelständischen Unternehmen im Rahmen des Inkubationsprozesses die Möglichkeit, ihre erforschten Technologien in wirtschaftlich vielversprechende Anwendungsfelder zu transformieren. Die HHL unterstützte dabei die am futureTEX-Inkubator beteiligten Unternehmen aktiv bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle.

Hauptaufgabe der HHL war der Aufbau eines praktischen Handlungskonzeptes basierend auf leicht erschließbaren Infomaterialien, Workshopstrukturen (Design Thinking, LEGO SERIOUS PLAY, (Service) Business Model Canvas) sowie Schulungsinhalten für die Bewertung von Markterfolgschancen zu Produkten und Dienstleistungen entsprechend der Kategorien von Geschäftsmodellinnovationen der Textilindustrie.

Welchen Mehrwert können Unternehmen aus Ihrer Arbeit in futureTEX ziehen?

Unser Ziel war und ist es, das entstandene futureTEX-Know-how auch über die Projektlaufzeit hinaus für Textilunternehmen sowie für Unternehmen anderer Branchen nutzbar zu machen. Durch die im Inkubator aufgebauten Schulungsinhalte und Workshopstrukturen können KMU auch zukünftig vom Inkubator profitieren. Im Aufbau war es uns stets wichtig, die eigentliche Zielgruppe – den textilen Mittelstand – in den Wandlungsprozess einzubeziehen und einzubinden.

Die Lern- und Anwendungsmodule befähigen so auch Anwender, die nicht den Inkubator durchlaufen haben, die Kundenbedürfnisse, Machbarkeit und Marktfähigkeit kontinuierlich zu prüfen.

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