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Von der Idee zum Transfer

Aktuelle Forschung online

STFI webTalks

Das Sächsische Textilforschungsinstitut e.V. gewährt seit August 2020 mit den STFI webTalks Einblicke in ausgewählte Themengebiete des Instituts und informiert über deren aktuelles Forschungsgeschehen in Form von kurzweiligen Onlineübertragungen, die fortan in regelmäßigen Abständen stattfinden.

Natürlich laden wir die Zuschauer auch ein, mit unseren Experten in Interaktion zu treten und im gemeinsamen Dialog weitere Forschungspotentiale zu erkennen.

Aktuelle Ausgabe


Hanfpflanzen (links) als Rohstoff für textile Halbzeuge aus schädigungsfrei isolierter Hanfbastrinde (rechts oben) werden zum Faserverbundbauteil.
Hanfpflanzen (links) als Rohstoff für textile Halbzeuge aus schädigungsfrei isolierter Hanfbastrinde (rechts oben) werden zum Faserverbundbauteil.

Thema

Das Thema Nachhaltigkeit ist immer wieder Bestandteil der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten am Sächsischen Textilforschungsinstitut. Bereits in der letzten Ausgabe unserer webTalks stellten wir nachhaltige Projektbeispiele rund um Hühnerkleid und Kuhschuh vor. Auch in der aktuellen Ausgabe möchten wir den Schwerpunkt auf nachhaltige und innovative Neuentwicklungen legen, diesmal im Speziellen auf den Rohstoff Hanf.

In der Sommer Edition unseres Online-Formates STFI webTalks am 12.08.2021 möchten wir Ihnen erneut spannende Forschungsergebnisse präsentieren. Diesmal blicken wir auf zwei abgeschlossene Projekte, die den Fokus auf Hanfpflanzen und deren Weiterverarbeitung legen. Hanf ist abseits von Cannabis- und Seilherstellung vielseitig einsetzbar. Wie aus den Naturfasern neuartige Produkte entstehen können wird Inhalt der Vorträge unserer Wissenschaftlerinnen Elke Thiele und Ina Sigmund sein. Beide präsentieren Ergebnisse von Projekten, deren Grundlage der Rohstoff Hanf bildete.

Der erste Teil der webTalks beschäftigt sich mit Biogenen Heavy Tows. Mit dem Ziel, Hochleistungsfaserverbunde aus Hanfbast zu entwickeln, wurde das Projekt gemeinsam mit den Forschungspartnern Invent GmbH Braunschweig, Technitex Sachsen GmbH, Hohenstein-Ernstthal und Hanffaser Uckermark eG, Prenzlau bearbeitet. In der Präsentation werden Möglichkeiten der Bastfaseraufbereitung zu endlosen Fasersträngen dargestellt und Varianten der Halbzeugherstellung präsentiert. Die Kennwerte der neuartigen Naturfaserverbunde bewegen sich im Bereich von Glasfaserverbunden.

Anschließend werden im zweiten Teil innovative Maschenwaren aus biologisch angebautem Hanf vorgestellt, die sogenannten Lyohemp-Strickwaren. Hanf aus regionalem Anbau ist aufgrund seines Eigenschaftsprofils nur bedingt für die Textilproduktion geeignet. Stand der Technik sind Vliesstoffe als textile Halbzeuge für die Produktion von Naturfaserverstärkten Kunststoffen (NFK) für die Automobilindustrie oder Dämmstoffe. Hanfreststoffe bzw. ungenügende Faserqualitäten wurden daher als Ausgangsmaterial für die Zellstoffgewinnung herangezogen. Aus Hanfzellstoff wurde nach dem Lyocell-Verfahren eine Celluloseregeneratfaser entwickelt (Lyohemp), die sich zu feinen Garnen ausspinnen lässt. Damit sind der textilen Gestaltungsfreiheit keine Grenzen gesetzt.


Organisation

Termin12.08.2021
Uhrzeit10:00 – 10:45 Uhr
SonstigesDie Teilnahme erfolgt online und ist kostenlos über das Webkonferenzsystem Bigbluebutton möglich. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.
Teilnahmelinkhttp://webroom.hrz.tu-chemnitz.de/gl/stf-4cj-wtf
Im Vorhaben KlauSens wurde ein mobiles und robustes Sensorsystem zur Messung der Druckbelastungen unter den Klauen von Milchkühen im Laufstall entwickelt. Im Bild: ein erster Demonstrator des sogenannten Klauenschuhs.
Im Vorhaben KlauSens wurde ein mobiles und robustes Sensorsystem zur Messung der Druckbelastungen unter den Klauen von Milchkühen im Laufstall entwickelt. Im Bild: ein erster Demonstrator des sogenannten Klauenschuhs.

Textile Unterstützung für Nachhaltigkeitsprojekte

Thema

Textilforschung und Landwirtschaft? Das wirkt auf den ersten Blick nicht so, als gäbe es dort besonders viele Schnittstellen. Schaut man jedoch genauer hin, finden sich auch im landwirtschaftlichen Bereich Problemstellungen, die mittels textiler Unterstützung bearbeitet werden. Besonders die Schlagworte Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft spielen bei den Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkten in diesem Sektor eine große Rolle. Auch Textildesigner können sich Inspiration sowie frische Ideen aus der Landwirtschaft holen. Beispiele hierfür möchten wir Ihnen in der kommenden Ausgabe der STFI webTalks näherbringen.

In der fünften Ausgabe unseres Online-Formates STFI webTalks am 15.04.2021 möchten wir gemeinsam mit Ihnen den Blick über den Tellerrand wagen und spannende Neuentwicklungen präsentieren, bei denen das Sächsische Textilforschungsinstitut e. V. mit textilem Know-how und entsprechender Anlagentechnik mitgewirkt hat. In der einstündigen Session widmen wir uns zwei Projekten, die den Fokus zum einen auf Milchrinderhaltung und zum anderen auf Verwendung von Hühnerfedern legen. Was zunächst nur wie ein kleiner Exkurs auf den Bauernhof klingt, entpuppt sich als Beispiel für nachhaltige Innovationen mit hoher Relevanz in Bezug auf Tierschutz, Ressourceneffizienz und modernem Textildesign. Die vom STFI unterstützten Vorhaben zeigen Neuheiten, die Sie in dieser Form noch nicht gesehen haben.

Im ersten Teil der webTalks wird Dr. Yvette Dietzel das Projekt KlauSens des Veterinär-Anatomischen Institutes der Universität Leipzig vorstellen. Inhalt dieses Projektes ist die Entwicklung eines mobilen und robusten Sensorsystems zur Messung der Druckbelastungen unter den Klauen von Milchkühen im Laufstall, welches unter Praxisbedingungen getestet wurde. Das Sensorsystem besteht aus flexiblen, textilen, wasserfesten Sensorsohlen und Klauenschuhen. Die Klauenschuhe wurden am STFI mitentwickelt. Mithilfe des Systems werden Daten erfasst, die die direkte Interaktion zwischen Klaue und Boden beschreiben. Ziel des Ganzen: die Laufflächengestaltung von Milchrinderhaltungssystemen sowie die biomechanischen Effekte und damit die Qualität der Klauenpflege objektiv analysieren und beurteilen.

Der zweite Teil legt den Fokus auf nachhaltiges Textildesign. Die Studentin der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Sophia Reißenweber, wird über Inhalte Ihrer Studienarbeit „HYNER – Textilien aus Hühnerfedern“ berichten. Ihre Arbeit HYNER entwickelt Textilien aus Hühnerfeder-Abfällen und fördert mithilfe einer Huhnpatenschaft die Biodiversität. Im Projekt entstand mit STFI-Unterstützung durch die ressourcenschonende Technologie der Wasserstrahlverfestigung ein recycelbares Vlies mit den Eigenschaften von Wolle und seidenähnlichem Glanz. Über eine App können sogar Kleidungsstücke konfiguriert und Huhnpatenschaften in der Nähe gesucht werden.


Organisation

Termin15.04.2021
Uhrzeit10:30 – 11:30 Uhr
SonstigesDie Teilnahme erfolgt online und ist kostenlos über das Webkonferenzsystem Bigbluebutton möglich. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.
Teilnahmelinkhttp://webroom.hrz.tu-chemnitz.de/gl/stf-4cj-wtf
Mund- Nase-Bedeckungen wie hier im Bild wurden zum Alltag in unserem Leben. Im Projekt TOPAS wird versucht, alltagstaugliche Atemschutzmasken soweit zu optimieren, dass sie sowohl erhöhten Tragekomfort als auch allgemeine Akzeptanz in allen Altersgruppen bieten.
Mund- Nase-Bedeckungen wie hier im Bild wurden zum Alltag in unserem Leben. Im Projekt TOPAS wird versucht, alltagstaugliche Atemschutzmasken soweit zu optimieren, dass sie sowohl erhöhten Tragekomfort als auch allgemeine Akzeptanz in allen Altersgruppen bieten.

Projektnews, Netzwerktätigkeiten und neue Website


Thema

„Neues Jahr, neues Glück!“ Getreu diesem Motto starten am 16. Februar 2021 die STFI webTalks wieder durch. Nach einer kurzen Winterpause möchten wir Sie in den kommenden Monaten wieder mit Neuigkeiten aus der Forschungslandschaft des Sächsischen Textilforschungsinstitutes versorgen. Wir setzen unsere kurzweiligen Onlineübertragungen fort und geben Ihnen Einblicke in aktuelle spannende Projekte und Kooperationen.

In der vierten Ausgabe der STFI webTalks möchten wir zunächst ein Resümee des Jahres 2020 ziehen und einen Blick auf die unterstützenden Aktivitäten des Institutes in diesen Krisenzeiten werfen. Hervorzuheben ist vor allem die kurzzeitige Umstellung der Versuchsanlagen im Extrusionsvliesstoffbereich. Vor diesem Hintergrund wird Forschungsleiterin Dr. Heike Illing-Günther ferner ein paar der Forschungsvorhaben des STFI vorstellen, die gerade anlaufen und Bezug auf die Covid-19 Thematik nehmen. Ein Beispiel: TOPAS. Zielstellung des aktuellen Projektes ist es, alltagstaugliche Atemschutzmasken soweit zu optimieren, dass sie sowohl erhöhten Tragekomfort als auch allgemeine Akzeptanz in allen Altersgruppen bieten. Darüber hinaus hat das Forschungsprojekt auch humanphysiologische, toxikologische und allergisierende Wirkungen im Blick.

Weiterhin wird die webTalks-Ausgabe Augenmerk auf das Forschungsnetzwerk health.textilcross border legen. Mit dem vom Freistaat Sachsen geförderten Projekt health.textil4.0 hat sich seit 2017 ein schlagkräftiges sachsenweites Netzwerk etabliert. Gegenstand dieses Netzwerkes sind der kontinuierliche Dialog mit der Gesundheitswirtschaft und die Initiierung von anwenderbezogenen Projekten zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Textilunternehmen im Markt der Gesundheitswirtschaft. Im Mittelpunkt steht nun zudem der Aufbau einer grenzüberschreitenden Kooperation Sachsen-Tschechien „Textile Lösungen für die Gesundheitswirtschaft“. Projektträger ist der Verband der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V. (vti).

Zum Abschluss möchten wir noch unsere neue Web-Präsenz vorstellen und Ihnen ein paar Neuerungen der STFI-Homepage näherbringen.


Organisation

Termin16.02.2021
Uhrzeit10:00 – 10:45 Uhr
SonstigesDie Teilnahme erfolgt online und ist kostenlos über das Webkonferenzsystem Bigbluebutton möglich.
Teilnahmelinkhttp://webroom.hrz.tu-chemnitz.de/gl/stf-4cj-wtf

Termine


Organisation

Thomas Bengel, M. A.
+49 371 5274-194
E-Mail

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