FLEXIBLE REISSORGANE ZUR FASERSCHONENDEN ÖFFNUNG VON TEXTILEN HALBZEUGEN

Problemstellung / Motivation

  • Aktuell werden nur ca. 15 % der gesammelten Textilien aus dem Konsumbereich einem sogenannten Kaskadenrecycling zugeführt und nur 1 % der Materialien im Kreislauf geführt
  • Zum Stand der Technik werden klassische Reißmaschinen, bestehend aus einem oder mehrerer Tamboure, mehrerer Belagsbretter und hochfesten Reißnadeln zur Öffnung des Textils genutzt
  • Die Branche muss durch die Erweiterung und Modernisierung perspektivisch in die Lage versetzt werden, wirtschaftlich mit Rohstoffen umzugehen und nachhaltig in Materialkreisläufen zu agieren
  • Ziel des Forschungsprojekts ist es, neuartige, flexible Reißorgane zu entwickeln, welche auf einen faserschonenden Eingriff in den Textilverbund optimiert sind

Lösungsweg

  • Betrachtet werden beispielhaft Textilien aus hochwertigen Kohlenstoff- und Aramidfasern
  • Es werden grundlegend neue Reißorgane entwickelt, die je nach aufzubereitendem Faserstoff als alleinige Lösung oder in Kombination mit dem Stand der Technik genutzt werden können
  • Durch innovative flexible Reißorgane soll die schlagartige Krafteinleitung der Reißorgane in das Textil, die maßgeblich für die Faserkürzung verantwortlich ist, minimiert werden
  • Es werden sowohl die Reißorgane selbst als auch eine flexible Fußfixierung betrachtet
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