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Von der Idee zum Transfer

Zentrum für Textilen Leichtbau

Verfahren, Technologien, Produkte

Das Zentrum für Textilen Leichtbau schafft die Verbindung von klassischen textilen Herstellverfahren zu innovativen Prozessen der Faserverbundherstellung. Die Anlagentechnik ist dabei insbesondere auf die Ansprüche der Verarbeitung elektrisch leitfähiger Carbonfasern abgestimmt. In Kooperation mit Maschinenbauunternehmen findet eine ständige Erweiterung und Modernisierung der vorhandenen Verfahrenstechnik statt. Ziel dabei ist es, neueste Forschungsergebnisse umzusetzen und somit auch als Forschungs- und Versuchsfeld ein Technologieschaufenster auf dem Weg hin zu einer vernetzten, selbstoptimierenden Fertigung mit zukunftsweisenden Möglichkeiten der Mensch-Maschine-Interaktion zu bieten.

Sie haben Fragen?

Ihr Ansprechpartner

Dipl.-Ing. (BA)
Marcel Hofmann
Leiter Zentrum für Textilen Leichtbau

Tel.: +49 371 5274-205

 

 

Faserverbund-Herstellung

Im Rahmen der Rohstoffrückführung und Materialentwicklung können im Zentrum für Textilen Leichtbau Laminate auf duroplastischer und thermoplastischer Matrixbasis hergestellt werden. Folgende Technologien sind verfügbar:

  • Handlaminieren
  • Resin Transfer Molding (RTM)
  • Vakuum Infusion (inkl. VAP® Lizenz)
  • Presstechnologien

 

 

Ihre Ansprechpartner

Christopher Albe, M. Sc.
+49 371 5274-241
E-Mail


Dipl.-Ing. Günther Thielemann
+49 371 5274-239
E-Mail
 

Nicole Preßler, M. Sc.
+49 371 5274-253
E-Mail


 

 

 


Carbonfaser-Recycling

Im Bereich des Carbonfaser-Recycling stehen dem Institut folgende Verfahren zur Verarbeitung von Carbonfaserabfällen zu quasiisotropen und anisotropen Vliesstoffstrukturen zur Verfügung:

  • Aufbereitung von textilen Abfällen (Schneiden & Reißen)
  • Vliesbildungsverfahren
  • Inline-Verfestigungsmethoden
  • Inline-Qualitätsmonitoringsysteme

Ihr Ansprechpartner

Dipl.-Ing. (BA) Marcel Hofmann
+49 371 5274-205
E-Mail
 

 

 

 


Orientierte strangförmige Strukturen aus rezyklierten Carbonfasern

Basierend auf den Forschungsergebnissen des STFI hinsichtlich der Verwertung recycelter Carbonfasern in unterschiedlichen Vliesstoffstrukturen wurden weitere Untersuchungen zur besseren Faserorientierung in MD-Richtung durchgeführt:

  • Entwicklung und Herstellung von Stapelfaserbändern
  • Anschließende Inline-Verfestigung zu sogenannten Sekundär-Rovings
  • Entwicklung und Herstellung doublierter und verstreckter Stapelfaserflore
  • Anschließende thermische Fixierung zu Tape-Strukturen

Ihr Ansprechpartner

Dipl.-Ing./Dipl.-WI Ina Sigmund
+49 371 5274-203
E-Mail
 

 

 

 

Anwendungsfelder

 

 

Aktuelles aus der Forschung

EU-Projekt MC4

“Multi-level Circular Process Chain for Carbon and Glass Fibre Composites” (MC4) startete im April 2022. Ein Projektkonsortium von 15 Partnern, darunter das STFI, untersucht zirkuläre Ansätze für die Wiederverwendung von Verbundwerkstoffen aus Carbon- und Glasfasern. Es entwickelt Prozesstechnologien und Qualitätssicherungsmethoden, die ein wirtschaftliches Recycling von Carbon- und Glasfaserbauteilen ermöglichen. MC4 konzentriert sich auf verschiedene Wiederverwendungs- und Recyclingprozesse entlang des Lebenszyklus von Verbundwerkstoffen.

 

Ihre Ansprechpartner zum Projekt

Dipl.-Ing. Romy Naumann
+49 371 5274-186
E-Mail

Dipl.-Ing. (BA) Marcel Hofmann
+49 371 5274-205
E-Mail

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Kunst und Technik

GROUNDED in der Berliner Kunstgalerie Dittrich & Schlechtriem (Foto: © Daniel Hölzl)
GROUNDED in der Berliner Kunstgalerie Dittrich & Schlechtriem (Foto: © Daniel Hölzl)

GROUNDED – Carbon-vliesstoffe mal anders

„In seiner Ausstellung GROUNDED schafft Daniel Hölzl durch die konsequente Umsetzung des Nachhaltigkeitsgedanken eine besondere Verknüpfung der beiden Welten Kunst und Technik. Mit großer Detailverliebtheit nimmt er die Besucher mit in die Lüfte, bevor er sie mit der harten Realität des Recyclings wieder erdet.“

Marcel Hofmann, Leiter Zentrum für Textilen Leichtbau am STFI

Carbonvliesstoffe sind dabei neben Wachs die Hauptkomponenten der ausgestellten Werke. Die Rezyklate bilden als Leinwand die Grundlage für diese erneute Anwendung des Rohstoffes und zeigen somit, wie Kreislaufwirtschaft funktionieren kann.

Kooperationen & Netzwerke

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