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Von der Idee zum Transfer

Aktuelle Forschung online

STFI webTalks

Das Sächsische Textilforschungsinstitut e.V. gewährt seit August 2020 mit den STFI webTalks Einblicke in ausgewählte Themengebiete des Instituts und informiert über deren aktuelles Forschungsgeschehen in Form von kurzweiligen Onlineübertragungen, die fortan in regelmäßigen Abständen stattfinden.

Natürlich laden wir die Zuschauer auch ein, mit unseren Experten in Interaktion zu treten und im gemeinsamen Dialog weitere Forschungspotentiale zu erkennen.


 

 

Ausgaben


Ausgabe 6

Hanf als Rohstoff textiler Innovationen

Diesmal blicken wir auf zwei abgeschlossene Projekte, die den Fokus auf Hanfpflanzen und deren Weiterverarbeitung legen. Hanf ist abseits von Cannabis- und Seilherstellung vielseitig einsetzbar. Wie aus den Naturfasern neuartige Produkte entstehen können wird Inhalt der Vorträge unserer Wissenschaftlerinnen Elke Thiele und Ina Sigmund sein. Beide präsentieren Ergebnisse von Projekten, deren Grundlage der Rohstoff Hanf bildete. Der erste Teil der webTalks beschäftigt sich mit Biogenen Heavy Tows. Mit dem Ziel, Hochleistungsfaserverbunde aus Hanfbast zu entwickeln, wurde das Projekt gemeinsam mit den Forschungspartnern Invent GmbH Braunschweig, Technitex Sachsen GmbH, Hohenstein-Ernstthal und Hanffaser Uckermark eG, Prenzlau bearbeitet. In der Präsentation werden Möglichkeiten der Bastfaseraufbereitung zu endlosen Fasersträngen dargestellt und Varianten der Halbzeugherstellung präsentiert. Die Kennwerte der neuartigen Naturfaserverbunde bewegen sich im Bereich von Glasfaserverbunden.

Anschließend werden im zweiten Teil innovative Maschenwaren aus biologisch angebautem Hanf vorgestellt, die sogenannten Lyohemp-Strickwaren. Hanf aus regionalem Anbau ist aufgrund seines Eigenschaftsprofils nur bedingt für die Textilproduktion geeignet. Stand der Technik sind Vliesstoffe als textile Halbzeuge für die Produktion von Naturfaserverstärkten Kunststoffen (NFK) für die Automobilindustrie oder Dämmstoffe. Hanfreststoffe bzw. ungenügende Faserqualitäten wurden daher als Ausgangsmaterial für die Zellstoffgewinnung herangezogen. Aus Hanfzellstoff wurde nach dem Lyocell-Verfahren eine Celluloseregeneratfaser entwickelt (Lyohemp), die sich zu feinen Garnen ausspinnen lässt. Damit sind der textilen Gestaltungsfreiheit keine Grenzen gesetzt.

 

vorgestellte Projekte

"Hanfbastrinde – der Weg vom Feld ins Hochleistungs-Faserverbundbauteil" (Elke Thiele)
"Garne und textile Flächen aus LYOHEMP" (Ina Sigmund)


Ausgabe 5

Kuhschuh und Hühnerkleid

In der fünften Ausgabe unseres Online-Formates STFI webTalks am möchten wir gemeinsam mit Ihnen den Blick über den Tellerrand wagen und spannende Neuentwicklungen präsentieren, bei denen das Sächsische Textilforschungsinstitut e. V. mit textilem Know-how und entsprechender Anlagentechnik mitgewirkt hat. In der Session widmen wir uns zwei Projekten, die den Fokus zum einen auf Milchrinderhaltung und zum anderen auf Verwendung von Hühnerfedern legen. Was zunächst nur wie ein kleiner Exkurs auf den Bauernhof klingt, entpuppt sich als Beispiel für nachhaltige Innovationen mit hoher Relevanz in Bezug auf Tierschutz, Ressourceneffizienz und modernem Textildesign. Die vom STFI unterstützten Vorhaben zeigen Neuheiten, die Sie in dieser Form noch nicht gesehen haben.

 

vorgestellte Projekte

"KlauSens" (Dr. Yvette Dietzel)
"HYNER – Textilien aus Hühnerfedern" (Sophia Reißenweber)


Ausgabe 4

Neues aus dem STFI: Projektnews, Netzwerktätigkeiten und neue Website

In der vierten Ausgabe der STFI webTalks möchten wir zunächst ein Resümee des Jahres 2020 ziehen und einen Blick auf die unterstützenden Aktivitäten des Institutes in diesen Krisenzeiten werfen. Hervorzuheben ist vor allem die kurzzeitige Umstellung der Versuchsanlagen im Extrusionsvliesstoffbereich. Vor diesem Hintergrund wird Forschungsleiterin Dr. Heike Illing-Günther ferner ein paar der Forschungsvorhaben des STFI vorstellen, die gerade anlaufen und Bezug auf die Covid-19 Thematik nehmen. Ein Beispiel: TOPAS. Zielstellung des aktuellen Projektes ist es, alltagstaugliche Atemschutzmasken soweit zu optimieren, dass sie sowohl erhöhten Tragekomfort als auch allgemeine Akzeptanz in allen Altersgruppen bieten. Darüber hinaus hat das Forschungsprojekt auch humanphysiologische, toxikologische und allergisierende Wirkungen im Blick. Weiterhin wird die webTalks-Ausgabe Augenmerk auf das Forschungsnetzwerk health.textilcross border legen. Mit dem vom Freistaat Sachsen geförderten Projekt health.textil4.0 hat sich seit 2017 ein schlagkräftiges sachsenweites Netzwerk etabliert. Gegenstand dieses Netzwerkes sind der kontinuierliche Dialog mit der Gesundheitswirtschaft und die Initiierung von anwenderbezogenen Projekten zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Textilunternehmen im Markt der Gesundheitswirtschaft. Im Mittelpunkt steht nun zudem der Aufbau einer grenzüberschreitenden Kooperation Sachsen-Tschechien „Textile Lösungen für die Gesundheitswirtschaft“. Projektträger ist der Verband der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V. (vti). Zum Abschluss möchten wir noch unsere neue Web-Präsenz vorstellen und Ihnen ein paar Neuerungen der STFI-Homepage näherbringen.

 

vorgestellte Projekte

"TOPAS" (Dr. Heike Illing-Günther)


Ausgabe 3

Assistenzsysteme liefern Mehrwert für Mitarbeiter

In der dritten Ausgabe der STFI webTalks widmen sich unsere Wissenschaftler aus der „Textilfabrik der Zukunft“ genau dieser Thematik. Im Mittelpunkt stehen dabei digitale Assistenzsysteme. Im ersten Teil stellt Andreas Böhm eine Möglichkeit vor, mit der sich Assistenzsysteme auch ohne tiefgreifende IT-Kenntnisse entwickeln lassen. Sogenannte Low Code-Programmiertools bieten dem Nutzer allerhand Optionen, beispielsweise durch grafische Programmierung, Programme für bestimmte Anwendungsszenarien zu erstellen. Anhand von praktischen Beispielen wird Ihnen hier die Nutzung und Anwendung dieser Tools nähergebracht.

Der Zweite Teil behandelt das Forschungsvorhaben von Sten Döhler, welches die Entwicklung eines Assistenzsystems zur Optimierung von Auftragsabwicklungsprozessen zum Ziel hatte. In seinem Vortrag beschreibt er die Herausforderungen, die es bei der Entwicklung des informationstechnischen Assistenzsystems zu bewältigen galt. Beleuchtet wird dabei das komplette Vorgehen, von der Modellerstellung, über die Konzeption bis zur Umsetzung der Anwendung. Im Ergebnis entstand ein Demonstrator, der Mitarbeiter bei der Planung und Steuerung der Auftragsabwicklung unterstützen kann.

 

vorgestellte Projekte

"Assistenzsystementwicklung mit Low Code-Programmiertools" (Andreas Böhm)
"Assistenzsystem zur dezentralen Autragssteuerung" (Sten Döhler)


Ausgabe 2

Textil geschützt

In der zweiten Ausgabe der STFI webTalks stellen unsere Wissenschaftler aus dem Innovationszentrum Technische Textilien zwei aktuelle Forschungsarbeiten vor: Das Arbeiten mit Trennschleifern und Hochdruckwasserstrahllanzen stellt entsprechende Anforderungen an Textilien. „Flexschutz“ thematisiert Schutzkleidung speziell für das Arbeiten mit Trenn- und Winkelschleifern. Denn Hitzeschutz- sowie Schweißerschutzkleidung bieten nicht zwingend Abhilfe beim Schutz vor Funkenflug. Vorgestellt wird ein entsprechendes Prüfverfahren sowie eine geeignete Beschichtung für Schutztextilien.

Das zweite Thema widmet sich den „Ultrahochdruckwasserstrahlen“ als Verletzungsquelle im Arbeitsumfeld. Die entwickelten Schutztextilien sollen vor schweren Verletzungen beim Umgang mit handgeführten Wasserstrahllanzen bis 1.500 bar schützen und dennoch Tragekomfort bieten. Gestricke aus thermoplastischen Faserstoffen bringen hier Erfolge. Zu Beginn der zweiten webTalks-Ausgabe begrüßt Sie Dr. Frank Siegel aus dem Bereich Funktionalisierung am STFI.

 

vorgestellte Projekte

"
Flexschutz" (Dr. Marén Gültner)
"Ultrahochdruckwasserstrahlen" (Dr. Yvette Dietzel)


Ausgabe 1

Composites bringen Leistung

Die erste Ausgabe der STFI webTalks informierte im August 2020 über zwei Arbeiten aus dem textilen Leichtbau. Im ersten Beitrag präsentiert Günther Thielemann einen Forschungsansatz, bei dem Epoxidharze zur Meltblownvliesstoffen verarbeitet werden, um diese als textile Matrixlage für duroplastische Faserverbundkunststoffe einsetzen zu können. Nicht ganz ohne Risiko für die hauseigene Meltblownanlage.

Im zweiten Beitrag widmet sich Christopher Albe einem wichtigen Prozess bei der kontinuierlichen Herstellung von thermoplastischen Kunststoffen. Im Rahmen des Projektes „TrennTech“ werden unterschiedliche Verfahren zur Trennmittelapplikation und zur dauerhaften Trennwirkung untersucht. Denn wie sich zeigte, treten bei kontinuierlichen Entformungsprozessen innerhalb des Heißpressprozesses Belastungen auf, deren Auswirkung bisher wissenschaftlich nicht untersucht wurde. Neben klassischen lösemittelbasierten Trennmitteln werden auch neue Ansätze, wie z.B. die Plasmapolymerisation, betrachtet und verglichen. Zu Beginn der ersten webTalks-Ausgabe stellte Marcel Hofmann, der Leiter des Zentrums für Textilen Leichtbau am STFI, die erst kürzlich installierte Anlagentechnik zur online-Qualitätsüberwachung bei der rCF-Vliesstoffentwicklung vor.

 

vorgestellte Projekte

"Epoxid-Vliesstoff" (Günther Thielemann)
"TrennTech" (Christopher Albe)


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