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Von der Idee zum Transfer

Aktuelle Meldungen

Biokeramik

Entwicklung von HAP-Biokeramik mit anisotropem Porengefüge für das Tissue Engineering von Knochen unter Einsatz von keramischen Hohlfilamenten

20.04.2022 Forschungsberichte

Anstelle von klassischen, nicht degradablen und damit dauerhaften Implantatwerkstoffen werden zunehmend bioresorbierbare Materialien verwendet, welche eine Defektregeneration ermöglichen und den Körper bei der Selbstheilung unterstützen. Im Falle von Knochendefekten sind Calciumphosphat-Biokeramiken vorteilhaft, da diese in ihrer chemischen Zusammensetzung der Mineralphase der Knochenmatrix – Hydroxylapatit (HAP) – nahekommen. Da Knochengewebe hochgradig anisotrop strukturiert ist, konzentriert sich die Forschung auf die Entwicklung anisotroper Knochenersatzelemente. Im Fokus stehen variabel dimensionierbare Implantate mit Porenstrukturen, die nicht nur ein Einwachsen von Zellen und Gewebe erlauben, sondern auch die Erschließung durch Blutkapillaren.

STFI zeigt nachhaltige Leichtbauneuheiten zur JEC

19.04.2022 Veranstaltungen

Im Mittelpunkt des Messeauftritts des STFI stehen aktuelle Entwicklungen, die sich dem Recycling und der Nachhaltigkeit von Leichtbauwerkstoffen widmen. Der Einsatz von rezyklierten Hochleistungsfasern wird an diversen Anwendungsbeispielen aus den Bereichen Sport und Freizeit sowie Mobilität erlebbar gemacht. Zukunftsweisende Alternativen bieten zudem die Entwicklungen aus dem Bereich nachwachsender Rohstoffe in Kombination mit biobasierten Harzsystemen. Das Messeteam freut sich darauf, den Interessenten neueste Möglichkeiten zur kontinuierlichen Herstellung von Organoblechen vorzustellen und mit Ihnen gemeinsam Ideen zu entwickeln.

EU-Projekt Bionanopolys veranstaltet nationales Stakeholder-Event

13.04.2022 Veranstaltungen

Sie sind an biobasierten Materialien interessiert? Suchen Sie nach Verwertungsmöglichkeiten? Oder möchten Sie Produkte aus Biomasse oder Nanocellulose einsetzen oder diese weiterverarbeiten? Sie haben vielleicht sogar selbst eine Technologie entwickelt, die auf biobasierten Nanomaterialien oder Rohstoffen aufbaut und haben Interesse an der Durchführung von technischen Versuchen auf über 14 verschiedenen Pilotanlagen? Dann ist das Stakeholder-Event des EU-Projektes „Bionanopolys“ die beste Möglichkeit, sich zu informieren.

Hilfe leicht gemacht: Erneut erfolgreiche DRK-Blutspendeaktion am STFI

22.03.2022 Allgemein

Am 15. März 2022 hieß es zum fünften Mal am STFI: „Schenke Leben, spende Blut!“. Wieder wurden die Konferenzräume des Zentrums für Textilen Leichtbau am STFI kurzerhand umfunktioniert. Erstmalig konnten sich nicht nur STFI-Kollegen und Mitarbeiter aus dem benachbarten TCC einen Platz auf den DRK-Liegen sichern, sondern auch externe Spender aus dem Einzugsgebiet Altchemnitz. Insgesamt wurden 44 Blutkonserven gespendet. Neben versierten Wiederholungsspendern konnten vier Erstspender gewonnen werden. Die Spende fand natürlich unter Beachtung der hohen Hygienestandards des DRK und STFI statt.

Zwanzig20 - futureTEX - SelVliesPro: Entwicklung einer smarten kontinuierlichen Fertigungslinie zur Verarbeitung von rezyklierten Hochleistungsfasern zu Organoblechen

19.01.2022 Forschungsberichte

Das futureTEX-Umsetzungsvorhaben SelVliesPro verfolgte das Ziel, den Aufbau einer intelligenten Anlage zur Verarbeitung rezyklierter Hochleistungsfasern unter Integration von Industrie 4.0-Ansätzen umzusetzen. Die Wiederverwertung von Carbonfasern auf dem Niveau von Hochleistungswerkstoffen ist nur mit geschlossenen technologischen Prozessketten bei hoher Reproduzierbarkeit und ökonomischer Effizienz zu etablieren. Die Anlage ist gekennzeichnet durch die kontinuierliche Herstellung in mehreren aufeinanderfolgenden Prozessschritten, welche sowohl prozess- als auch parameterseitig in gegenseitiger Abhängigkeit stehen.

Lintingarme Spinnvliessstoffe

12.01.2022 Forschungsberichte

Bei der Verarbeitung zu Hygienevliesstoffen sind die Vliesstoffbahnen einer Vielzahl von Umlenkstellen bei hohen Geschwindigkeiten starken Reibungsbeanspruchungen ausgesetzt, die teilweise zu hohen Faseranhäufungen in den Anlagen führen (s. Foto). Das Ziel des Vorhabens bestand darin, die Ursachen für das auftretende Linting näher zu untersuchen. Zu diesem Zweck sollte eine geeignete Technologie für die Herstellung von weicheren und gleichzeitig lintingarmen Vliesstoffen auf Spinnvliesanlagen im industriellen Maßstab entwickelt werden.

Das verfügbare Verfahren zur Bestimmung von Linting-Koeffizienten nach DIN EN ISO 9073-10 spiegelt die bei der Vliesstoffverarbeitung auftretenden Beanspruchungen des Vliesstoffs nicht adäquat wider. Deshalb bestand das Ziel auch darin, ein neues Prüfverfahren zur Beurteilung der Linting-Eigenschaften zu entwickeln und zu testen bzw. vorhandene (z.B. Martindale-Verfahren) entsprechend zu modifizieren.

Kick-off-Meeting zum Projekt Faserflornachorientierung (Falona)

20.12.2021 Forschung

Am 06.12.2021 fand das Kick-off-Meeting des vom BMWi geförderten Projektes „Falona – Faserflornachorientierung“ (INNO-KOM, Projektnr. 49VF210027) statt. In Zusammenarbeit mit dem Faserinstitut Bremen e.V. untersucht das Sächsische Textilforschungsinstitut e.V. die Orientierung magnetisierter Fasern. Ziel ist die Optimierung der Faserausrichtung im Krempelflor durch eine Nachorientierung der Fasern im Magnetfeld. Im Rahmen des Projektes werden zwei unterschiedliche Forschungsansätze untersucht.

STFI-Experten für Störlichtbogenschutz erarbeiten neue Norm

Weltweit erste Norm zur Beschreibung sicherer Schutzhandschuhe gegen die thermischen Gefahren eines Störlichtbogens auf den Weg gebracht

08.12.2021 Dienstleistung

Am 6. Dezember erreichte uns die Mitteilung, dass der von den Experten für Störlichtbogenschutz am STFI maßgeblich mitgetragene Vorschlag zur Erarbeitung eines Anforderungsstandards für Schutzhandschuhe gegen die thermischen Gefahren eines Störlichtbogens (Live working - Hand protective devices against the thermal hazards of an electric arc - Part 2: Requirements) mit 100% Zustimmung angenommen wurde.

Sieb3D – Individualisierte Produkte in kleinen Losgrößen durch Sieb- und 3D-Druck

30.11.2021 Forschungsberichte

Individualisierung, Multifunktionalität und Nachhaltigkeit von Produkten sind wichtige Leitthemen für die Textilindustrie. Mittels Siebdrucks können farbige Motive und Funktionsstrukturen auf Textilien aufgebracht werden. Die Herstellung und Lagerung von Schablonen für die jeweiligen Druckmuster werden jedoch erst bei größeren Losgrößen rentabel. Für die individuelle Farbgebung ist bereits jetzt der Digitaldruck eine Alternative. Die Herstellung zusätzlicher Funktionsstrukturen erfolgt immer noch im Siebdruck. Im Projekt Sieb3D ist gelungen, eine Verfahrenskombination aus Siebdruck- und 3D-Drucktechnologie zur Herstellung individueller textiler Produkte zu entwickeln.

Ölabsorbierende Vliesstoffe

12.11.2021 Forschungsberichte

Das Projektziel der gemeinsamen Forschungsarbeit von STFI und dem Deutschen Textilforschungszentrum Nordwest gGmbH (DTNW) in Krefeld bestand aus der Untersuchung und Modifikation von Oberflächeneigenschaften industriell hergestellter Man-Made Fasern. Mit den neuen Erkenntnissen sollten gegenläufige Benetzungseigenschaften mit Ölen und Wasser realisiert werden. Zudem sollten die genutzten Fasern keinen Beitrag zur Steigerung des unerwünschten und gefährlichen Kunststoffanteils in Gewässern leisten und demnach komplett biobasiert sein.

Kick-off-Meeting zum CORNET-Projekt ReCarboSize

Entwicklung von neuartigen Schlichten für recycelte Carbonfasern zur Optimierung der Haftung mit polymeren Matrices sowie Verbesserung der Verarbeitungseigenschaften bei der Herstellung von Faserverbundwerkstoffen

03.11.2021 Forschung

Am 25.10.2021 fand das Kick-off-Meeting des CORNET-Projektes ReCarboSize statt. Das STFI ist technischer Koordinator des Verbundvorhabens und kooperiert mit dem Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V. sowie dem belgischen Partner CENTEXBEL. Die Projektlaufzeit beträgt zwei Jahre (10/2021-09/2023).

DuReNo – Untersuchungen zur optimierten, staubarmen Fertigung von Carbonfaservliesstoffen mit dem Fokus auf arbeitsschutztechnische Belange

02.11.2021 Forschungsberichte

Kernaufgabe des Projektes DuReNo war es, den Herstellungsprozess von mechanisch verfestigten Vliesstoffen aus rezyklierten Carbonfasern dahingehend zu untersuchen und zu entwickeln, dass eine nahezu staubfreie Produktion ermöglicht wird. Betrachtet wurden hierbei die Prozessschritte von der Faseraufbereitung mittels Schneid- und Reißtechnologie über die Vliesbildung per Kardier- und Airlayverfahren bis zur Verfestigung mittels Vernadelung.

TPU-Meltblown-Vliesstoffe für Wundverbände (Highflow-TPU)

28.10.2021 Forschungsberichte

Das Ziel des Vorhabens bestand in der Entwicklung von Meltblown-Vliesstoffen aus thermoplastischem Polyurethanpolymeren, die als Funktionslagen in Wundverbänden zum Einsatz kommen. Eine wesentliche Eigenschaft von TPU-Meltblown-Vliesstoffen besteht in deren Flexibilität, was als Trägermaterial für Wundverbände von Vorteil ist, die auf Körperstellen Verwendung finden, die dauerhaft mechanischen Belastungen ausgesetzt sind (z. B. Gelenke). Für den Einsatz eines TPU-Vliesstoffs als Hautkontaktlage wurde die Gewährleistung eines optimalen Feuchtemanagements, eine hohe Benetzbarkeit und eine möglichst hohe Feuchteaufnahmefähigkeit sowie ein hohes Wasserrückhaltevermögen angestrebt.

Neuartige textile Oberflächen mit verbesserter Reinigungsfähigkeit und optimiertem Abriebverhalten

28.10.2021 Forschungsberichte

Im Projekt wurden auf Basis von kostengünstigen Nadelvliesstoffen neuartige textile Oberflächen entwickelt und so Alternativen zum textilreduzierten Automobilinterieur geschaffen. Diese Materialien sollten im Design, im Komfort und in ihrer Performance den jetzigen Produkten in nichts nachstehen, da für Automobilhersteller und Kunden die Wertigkeit und der Wohlfühlfaktor essentiell sind. Für die Gestaltung von neuartigen textilen Oberflächen wurden zwei Konzepte erarbeitet und verfolgt. Es sollten zum einen neue Textiloberflächen durch Prägung geschaffen werden. Zum anderen sollten durch die Ausrüstungen höhere Produktanforderungen erreicht und das Anschmutzverhaltens und der Abreinigungsfähigkeit verbessert werden. Hierbei wurden innovative Technologien (z. B. Minimalauftragsverfahren und digitale Veredlung) mit den konventionellen Verfahren (Benchmark) verglichen, um Kosten zu minimieren und dem Trend zur Individualisierung Rechnung zu tragen.

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